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5G in Deutschland

Phone Service Center / 03.12.2018

Vor rund acht Jahren ist in Deutschland das 4G-Netz, manchen vielleicht besser bekannt als LTE, an den Start gegangen. Doch seither arbeitet das „3rd Generation Partnership Projekt“, ein Zusammenschluss aus Initiativen und Unternehmen der Mobilfunkbranche, am Nachfolger 5G. 5G steht für „fünfte Generation“, und soll ab 2020 in einigen Ländern eingeführt werden. Dieses neue Netz soll als Basis für eine Digitalisierung aller Lebensbereiche dienen.

Doch was genau ist 5G?

Mit 5G soll eine Datenrate von bis zu 10.000 Mbits/s möglich sein. Damit wäre dieses Netz 100 Mal schneller als LTE. Zum Vergleich, bisher sind bis zu 450 Mbits/s möglich. Erwartet wird zudem eine höhere Netzkapazität, es sollen weltweit bis zu 100 Milliarden Mobilfunkgeräte gleichzeitig erreicht werden. Zudem sollen die Energiekosten extrem sinken, da der Stromverbrauch pro Bit nur noch bei 1/1.000 des bisherigen Verbrauchs liegen soll.

Doch um dies flächendeckend für 95% der deutschen Haushalte anbieten zu können, benötigt man etwa 800.000 Funkmasten. Diese müssten im Abstand von je einem Kilometer aufgestellt werden. Nur so könnte auch eine niedrige Latenzzeit gesichert werden.

Bundesnetzagentur beschließt Regeln für die Vergabe der 5G-Frequenzen

Große Deutsche Telekommunikationsdienstleister wie Vodafone und die Deutsche Telekom waren von Beginn an, an der Entwicklung von 5G beteiligt. Laut einem Strategiepapier des Bundesverkehrsministeriums sollen bis 2025 die 20 größten Städte und alle Hauptverkehrswege in Deutschland mit dem neuen Netz versorgt werden. Nun hat die Bundesnetzagentur die Vergaberegeln für die 5G-Frequenzen beschlossen. Diese können im Detail hier nachgelesen werden: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/OeffentlicheNetze/Mobilfunknetze/mobilfunknetze-node.html . Frequenzen aus den Bereichen 2 GHz und 3,4 GHz bis 3,7 GHz sollen versteigert werden. Würde man Frequenzbänder unter 1GHz benutzen, bräuchte man statt der oben angegeben 800.000 Funkmasten nur etwa jeden zehnten. Auf dieser Frequenz ist allerdings DVB-T2 aktiv, weswegen diese nicht verwendet werden können.

Die Unionsfraktion rechnet trotz Allem damit, dass Mobilfunklöcher entstehen könnten. Dies könnte vor allem in ländlichen Gebieten mit viel Straßen- und Schienenverkehr. Es müsse eine gut funktionierende und zuverlässige Mobilfunkversorgung für jeden Bürger sichergestellt werden. Dazu ist es auch notwendig dass sich die Mobilfunkanbieter auf freiwillige Kooperationen einlassen und zusammenarbeiten. Für den Fall dass dies nicht funktioniert, soll das Telekommunikationsgesetz geändert werden, sodass die Bundesnetzagentur die Möglichkeit zum Eingreifen hat, etwa durch lokales Roaming.

 

 

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