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Google entfert Cheetah-Mobile-Apps wegen Ad Fraud aus dem Playstore

Phone Service Center / 06.12.2018

Nachdem vergangene Woche das Apps-Analytics-Unternehmen Kochava Ad Fraud in bekannten Apps des Entwicklers Cheetah entdeckt hat, hat Google nun reagiert und erste Anwendungen aus dem Playstore entfernt!

Cheetah-Mobile-Apps kennen viele Smartphonenutzer sicher besser durch populäre Apps wie Clean Master oder CM Launcher. Ganze 2,5 Milliarden Menschen haben die Apps von Cheetah auf Ihren Geräten installiert. Diese Menge hat sich der Chinese zu systematischem Ad Fraud im Zuge von in-App-Werbung zu Nutze gemacht.

In-Add-Werbung ist eine gängige Monetarisierungsform, Entwickler schalten Werbung anderer Anbieter in Ihrer eigenen App, Klicks die zum Erfolg führen werden vergütet.

Bei Ad Fraud handelt es sich um Klickbetrug, mit welchem Werbeanbieter um ihre Prämien gebracht werden. Der Werbetreibende zahlt, ohne die tatsächliche Gegenleistung zu erhalten. Im Fall von Cheetah wurde vor Allem von Click Flooding und Click Injection Gebrauch gemacht. Bei Click Flooding wird dem Werbetreibenden suggeriert, dass ein Klick getätigt wurde, der im Normalfall vergütet wird. Click Injection ist ebenfalls eine ausgeklügelte Form des Klick-Spammens. Durch die Veröffentlichung einer Android-App, die darauf wartet, Broadcasts zu installieren, können Betrüger erkennen, wenn andere Apps auf ein Gerät heruntergeladen werden, und Klicks auslösen, bevor die Installation abgeschlossen ist. Der Betrüger erhält dann die Vergütung für die erfolgreiche Installation.

Folgende Apps sollen am Ad Fraud beteiligt sein: Clean Master, Security Master, CM Launcher 3D, Kika Keyboard, Battery Doctor, Cheetah Keyboard, CM Locker und CM File Manager.

Dem Nachrichtenportal BuzzFeed News teilte Google mit, dass eigene interne Nachforschungen diesen Betrug aufgedeckt haben. Da dies gegen die Developer-Richtlinien verstoße, seien die Apps vorerst aus dem Verkehr gezogen worden. Hierdurch wurden die Ergebnisse von Apps-Analytics-Unternehmen Kochava bestätigt. "Werbetreibende müssen in der Lage sein, in einer Umgebung zu arbeiten, die frei von Betrug ist" sagt Grant Simmons, Leiter der Kundenanalyse von Kochava.

 

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