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Handynummer unabhängig von der SIM-Karte – mit der Satelliten-App von sipgate

Phone Service Center / 11.5.2017
Der Internet-Telefonie-Anbieter sipgate entwickelt derzeit eine Satelliten-App, und damit den Start eines ganz neuen Produkts. Mit dieser App soll die Handynummer der Nutzer unabhängig von der SIM-Karte, auf mehreren Geräten gleichzeitig und weltweit nutzbar sein. In Kürze soll diese App für das iPhone verfügbar sein. Eine Version für alle Android-Nutzer ist jedoch auch geplant.

Das Düsseldorfer Unternehmen ist derzeit auf der Suche nach Interessenten für das Projekt, mit deren Zusammenarbeit der Testbetrieb der neuen App gestartet werden soll. Diese wird vorerst nur für das iPhone bereitstehen, da das iOS-Betriebssystem eine tiefe Verankerung der Anwendung in die Firmware zulässt. Ziel ist es jedoch, die Satelliten-App auch für Android zu veröffentlichen.

Die Nutzer der App von sipgate wird eine Rufnummer zugeteilt, die standartmäßig mit der Vorwahl 01579 beginnt. Das ist der Vorwahlbereich der auch von Biquadrat und sipgate Team verwendet wird. Es soll jedoch auch die Möglichkeit geben, die bereits bestehende Rufnummer weiter zu nutzen. Diese müsste hierfür jedoch zu sipgate portiert werden. Nach Angaben von sipgate dient der Start der Satelliten-App vor allem der Bekanntmachung der Internet-Telefongesellschaft und deren Produkten. Nutzer sollen 100 Gesprächsminuten monatlich kostenlos nutzen können. Weitere Konditionen zu diesem Produkt sind bisher nicht bekannt.

Mit der auf der Satelliten-App genutzten Rufnummer soll der Nutzer weltweit erreichbar sein, und das sogar ohne mit dem Mobilfunknetz verbunden zu sein. Damit wirb sipgate für sein Produkt. Da Gespräche über das Internet vermittelt werden, ist eine Verbindung zum Mobilfunkanbieter nicht notwendig. Hierbei muss man jedoch damit rechnen, dass sie Sprachqualität und die Erreichbarkeit unter den Bedingungen leiden werden. Zwar wirbt sipgate, dass auch schlechte Internetverbindungen ausreichen würden, dies bleibt jedoch abzuwarten.

Außerdem verspricht sipgate auf Wunsch eine automatische Weiterleitung unbekannter Anrufer an die Mailbox, Spam-Anrufe sollen automatisch blockiert werden. Außerdem soll es möglich sein, den Account über einen Webbrowser zu nutzen. Ein klassischer SIP-Zugang, wie er beispielsweise bei der FRITZ!Box eingetragen werden kann, ist dagegen wohl nicht geplant.