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Instagram – das soziale Netzwerk, dass die psychische Gesundheit von jungen Menschen beeinträchtigt

Phone Service Center / 6.6.2017
Die Royal Society of Public Health (RSPH) in Groß-Britannien hat 1500 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 24 Jahren zu sozialen Netzwerken befragt. Hauptziel der sogenannten #StatusOfMind Studie war es herauszufinden, welches soziale Netzwerk die Menschen am meisten beängstigt oder verunsichert. Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram oder Youtube standen zur Auswahl. Die Mehrheit der befragten nannten Instagram als das schlimmste soziale Netzwerk. Ganze 50% der befragten gaben sogar an, dass Instagram und auch Facebook soziale Ängste sogar verstärken. 7 von 10 Befragten fühlen sich durch Instagram schlecht gemacht.

Die Gründe hierfür sind ganz einfach. All die retuschierten Fotos die den gerade leider so modischen Magerwahn befürworten und den Anschein erwecken, nur „perfekte“ Menschen könnten sich in der Öffentlichkeit zeigen, erwecken den Eindruck nicht „perfekt“ genug zu sein. Das schürt Ängste, greift jedoch auch das Selbstbewusstsein an. Doch das ist nicht das Einzige was den Jugendlichen zu schaffen macht. Soziale Netzwerke beeinflussen das Schlafverhalten der Jugendlichen. Die Studie spricht sogar von einer Art „Online-Belästigung“. Der Blick aufs Handy entwickelt sich zu einem Zwang, nichts darf verpasst werden. Jedes gepostete Foto muss gut ankommen, sonst könnte man ja „nicht mehr angesagt“ sein.

Soziale Netzwerke, die in der Regel genutzt werden um sich mit Freunden und Gleichgesinnten zu verbinden und auszutauschen, können sich zu einer Falle entwickeln. Jugendliche können auf Grund des Perfektionsdrucks in Angst und sogar Depressionen verfallen. Diese Gefahr steigt bei Jugendlichen die soziale Netzwerke nutzen sogar um 70%.

Doch nicht alle Plattformen sind schlecht. Youtube hingegen wurde als sehr positiv bewertet. Der Anbieter hat viel Verständnis für seine jungen Nutzer. Doch auch Instragram ist nicht nur schlecht. Immerhin bietet die Plattform jedem Nutzer die Möglichkeit, sich selber zum Ausdruck zu bringen, zu zeigen wer man ist. Wenn es gut läuft, erhält man hierbei auch von völlig Fremden reichlich Unterstützung. 90% der 14 bis 24 Jährigen nutzen soziale Netzwerke. „Soziale Netzwerke sind ein Ort, an dem man aufgebaut und bestätigt wird, Beziehungen formt und seine eigene Identität prägen kann. Doch Sie sind untrennbar mit unserer geistigen Gesundheit verbunden.“, sagt die Vertreterin des RSPH, Shirley Cramer.