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Mobilfunkbranche – welche Belastung für die Umwelt? Reparieren statt wegwerfen!

Phone Service Center / 6.3.2017
Die Mobilfunkbranche ist ein hart umkämpfter Markt, Konzerne kämpfen weltweit um Kunden, entwickeln neueste Top-Smartphones und Tablets. Der Markt mit den kleinen technischen Alleskönnern ist ein Milliardengeschäft. Auf dem Mobile World Congress, der weltweit größten Mobilfunkmesse in Barcelona werden auf beeindruckenden Shows die neusten Entwicklungen präsentiert.

Doch was bei all dem Hype um Smartphones und Tablets meist übersehen wird, ist die Belastung der Umwelt die mit den mittlerweile eher kurzlebigen Geräten einhergeht. Diese verursachen massive Umweltschäden und katastrophale Arbeitsbedingungen. Denn für die Herstellung von Smartphones und Tablets werden wertvolle Edelmetalle und seltene Erden benötigt. Diese werden mittels gesundheits- und umweltschädlicher Chemikalien gefördert. Durch die unerbittliche Jagd nach Rohstoffen wird der Natur erheblicher Schaden zugefügt, einige Ressourcen werden in absehbarer Zeit erschöpft sein. Auch die Energie die zu Produktion aufgewendet werden muss ist enorm. Laut Greenpeace wurden in den letzten zehn Jahren weltweit 968 Terrawattstunden Strom verbracht, das entspricht dem Jahresverbrauch von ganz Indien.

12 Prozent der Deutschen besitzen ein Smartphone, das älter ist als zwei Jahre; 63 Prozent, das nicht älter als ein Jahr ist.
Problematisch ist sind vor allem die schnellen Produktzyklen. Mit entsprechenden Mobilfunkverträgen erhalten Kunden in regelmäßigen, kurzen Abständen ein neues Gerät. Und das, obwohl das alte Gerät auch noch einwandfrei funktioniert. Dies führt dazu, dass viele der bisher über sieben Milliarden produzierten Smartphones schon wieder Elektroschrott sind. Heutzutage möchte jeder immer auf dem neusten Stand der Technik sein. Laut einer Umfrage Branchenverbands Bitkom haben nur 12 Prozent der Deutschen ein Smartphone das älter ist als zwei Jahre. 63 Prozent besitzen sogar ein Smartphone, das nicht älter als ein Jahr ist. Doch das hat seinen Preis.

Abgesehen von den oben genannten Umständen, riskieren im Kongo Mensch ihr Leben in Mienen, um für die Produktion notwenige Mineralien zu gewinnen. Auch das Recycling von kaputten Smartphones ist schwierig. Die Verwendung patentierter Schrauben und eingeklebter Akkus bereitet selbst Recyclingunternehmen Probleme. Doch die Hersteller sind bisher nicht zur Rücknahme und Wiederverwertung kaputter Smartphones verpflichtet. Demensprechend ist die Belastung der Umwelt durch elektronische Abfälle enorm hoch. Falsch entsorgt richtet dieser Müll einen großen Schaden an.

Es gibt jedoch auch Unternehmen, wie zum Bespiel Puzzlephone oder Fairphone, die einen nachhaltigen Ansatz verfolgen. Ihr Grundsatz: Smartphones ohne die Ausbeutung von Mensch und Natur produzieren und faire Elektronik zu födern ... ein Gerät einfach zu reparieren.